Buchvorstellung und Podiumsgespräch

Datum: 
22. April 2015
Ort: 
Jüdisches Museum Berlin

Die heutige Antisemitismusforschung basiert auf Einsichten, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Shoah formuliert wurden. Intellektuelle und Wissenschaftler beschrieben allerdings schon im 18. und 19. Jahrhundert, worin die Besonderheiten der modernen, politischen Judenfeindschaft bestehen. Der transdisziplinäre Sammelband widmet sich diesen weithin unbekannten Beschreibungsversuchen.

Nach kurzen Einblicken in das Buch diskutieren die Herausgeber Prof. Dr. Hans-Joachim Hahn (Aachen) und Dr. Olaf Kistenmacher (Hamburg) mit Dr. Werner Treß (Potsdam) und Franziska Krah (Potsdam) über die Frage, warum die frühe Antisemitismusforschung weitgehend wirkungslos geblieben ist.

Moderation: Dr. Mirjam Wenzel

In Zusammenarbeit mit dem De Gruyter Verlag, dem Zentrum für Jüdische Studien und dem Moses Mendelssohn-Zentrum

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JMB_Einladung_Antisemitismusforschumg_www.pdf257.71 KB